#PROJEKTNORDKAP

 


So jetzt ist es schon ein paar Tage her, dass wir das #PROJEKTNORDKAP nach 9 Etappen mit 77:15STD und 2340KM am Rad erfolgreich beendet haben. Die unglaubliche Distanz ist mir erst beim Retourfahren mit dem Auto bewusst geworden. Ich möchte hier noch ein paar Details sowie Einblicke aufzählen.

 

Im Durchschnitt bin ich 260KM mit 30,2KM/H 8:35STD pro Tag gefahren. Alles im allen verbrannte ich rund 70.000 Kalorien. Die Höchsttemperatur hatte ich mit 39°C am 3. Tag in der Nähe von Berlin/Deutschland. Die niedrigste Temperatur war mit 3°C am Ende meiner Reise am Nordkap/Norwegen. Mit dem Zeitfahrrad bin ich den Großteil der Strecke gefahren. Das Rennrad war nur 225KM im Einsatz. Pannen gab es, während der 14.000 Höhenmeter durch 5 Länder, zum Glück überhaupt keine.

 

Für mich war im Vorfeld klar, eines der Wichtigsten und entscheidendsten Voraussetzungen über den Erfolg ist die rasche Regeneration zwischen den einzelnen Tagen. So versuchte ich mit Basenpulver und basischen Fußbädern den Säuren/Basen Haushalt einigermaßen stabil zu halten oder Magnesium mithilfe Zechsal Salbe direkt über die Haut zu bekommen. Auch ein Ernährungskonzept, gemeinsam mit Ernährungscoach Christian Aumüller, wurde im Vorfeld entwickelt. Wir versuchten viele hochwertige Omega 3 Fette sowie leicht verdauliches Eiweiß in Form von Fisch dem Körper zu geben und mit Zucker sparsam zu arbeiten. An den heißen Anfangstagen versorgte ich mich an den Tankstellenshops mit ausreichend Salz. Aber auch in Sachen Material und Radeinstellung haben wir sehr viel und lange getüftelt - danke an Bikeworx und Rupert Probst für eure Wahnsinns Geduld. Die Bekleidungskollektion von MAS Sport war top und hielt mich auch bei Regen trocken.

 

Es ist viel davon gut aufgegangen, die Beine waren auch nach Tagen der Belastung sensationell stark. Da ich im Vorfeld Sitzprobleme hatte, war ich 2-3 mal pro Tag sehr konsequent und nicht gerade sparsam mit der Gesäßcreme. Ich wusste das ein erneutes Sitzproblem das Ende bedeuten würde. Einzig die Kälte und der Dauerregen die letzten 3 Tage machten mir schwer zu schaffen. Trotz alle 2-3 Stunden ins Auto aufwärmen und neue Schuhe samt Socken anziehen, verlor ich zunehmend an Substanz.  Den Plan zum Schluss eine letzte Megaetappe mit 450KM zu machen, musste ich aufgrund heftigen Gegenwindes schnell verwerfen. Schlussendlich war ich froh nach 9 Tagen am nördlichsten Punkt Europas angekommen zu sein.  

 

Die Eindrücke waren gewaltig und prägend - im Winter möchte ich darüber in Vorträgen berichten. Zum Schluss möchte ich mich bei allen Leuten Bedanken die am #PROJEKTNORDKAP beteiligt waren. Speziell aber meiner Frau Evelyne - ohne sie hätte ich das nicht geschafft.










 

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